Der Lauf zum Welt-Down-Syndrom-Tag, der jedes Jahr am dritten Sonntag im März stattfindet, hat mittlerweile einen festen Platz in unserem Familienkalender. Nicht etwa wegen der reizvollen Streckengestaltung oder der dort regelmäßig erzielten Bestleistugen(beides Fehlanzeige), sondern weil es sich um eine sympathische Veranstaltung für einen guten Zweck handelt. Veranstalter ist der „Laufclub 21“, der das Laufen in der Arbeit mit Menschen mit Down-Syndrom nutzt, und so sieht man bei dieser Veranstaltun zahlreiche Menschen mit Down-Syndrom zwar nicht unbedingt schnell, aber doch mit großer Begeisterung ihre Runden drehen.
Im Angebot sind Zehner, Halbmarathon , Marathon, 6-Stunden-Lauf und 6-Stunden-Staffel. Gelaufen wird auf einer ca. 1,3km langen Runde um eine Grünanlage in Fürth, die Zeitmessmatte und das Ziel sind in der „Grünen Halle“, die somit auf jeder Runde auf einem roten Teppich durchquert werden darf.
Wir waren als 6-Stunden-Staffel gemeldet, weil aber die Ultraläuferin in der Famile (vor 2 Jahren an gleicher Stelle knapp 60km als Solistin) derzeit nicht laufen kann/darf, blieb der Hauptteil der Rennerei an mir hängen. Ich gab mich mit ca. 32km zufrieden, die ich teils mit Kinderwagen und mal mit diesem, mal mit jenem Kind an der Hand zurücklegte. Besonders der Verpflegungsstand mit reichlich Schoki, Chips und Gummibärchen hatte es den Kids angetan, und ich hoffe, es lag nicht ausschließlich an den meinen, dass es nach ca. 4 Stunden so gut wie nichts mehr von den ungesunden Naschereien, sondern fast nur noch Obst gab:)
Alles in allem kann ich die Veranstaltung bedenkenlos weiterempfehlen, schon allein wegen der tollen Erfahrung, zu sehen, wie Menschen mit und ohne Behinderung beim Sport gemeinsam Spaß haben.

Jürgen Hanshans